Trauzeuge - und nun?
Wie Sie mit diesen Ratschlägen zum perfekten Beistand werden

Wer zum Trauzeugen auserkoren wird, ist zunächst einmal geehrt. Diesem Gefühl schließen sich aber schnell eine ganze Reihe von Fragen an. Welche Aufgaben habe ich jetzt zu erledigen? Was wird von mir erwartet? Was, wenn ich versage?
In erster Linie hat Ihr Freund oder Ihre Freundin Sie dazu auserkoren, am wichtigsten Tag im Leben an seiner bzw. ihrer Seite zu stehen. Zur Beruhigung vorweg: Sie werden intuitiv das Richtige tun! Sie haben schließlich keine Wette verloren, sondern sind bewusst ausgewählt worden. Trauzeuge sind Sie nicht erst vor dem Altar. An dem Tag, an dem Sie zum Trauzeugen benannt worden sind, beginnt auch Ihre Verantwortung. Sie müssen den Junggesellenabschied organisieren, sind Ansprechpartner für alle Fragen der Gäste und dafür zuständig, den Tag für die Brautleute so schön wie möglich zu gestalten, indem Sie ihnen die wichtigsten Aufgaben abnehmen. Falls etwas unvorhergesehenes eintritt, werden Sie zum Deus ex machina – dem Gott, der plötzlich auftretende Probleme mit einem Wimpernschlag lösen kann.
Überlassen Sie nichts dem Zufall
Mit der Einstellung, irgendwer wird sich schon kümmern, wird die Hochzeit garantiert zum Reinfall. Nehmen Sie sich die Zeit, gemeinsam mit dem Brautpaar zu besprechen, wie Sie sich ihren großen Tag vorstellen. Wie ist der genaue Zeitplan? Sollen Spiele geplant werden? Gibt es bestimmte Bräuche in der Familie, die in die Hochzeit eingebunden werden sollen? Mit einer spontanen Brautentführung oder einem abgeschlossenen Schlafzimmer zur Hochzeitsnacht können Sie schnell ein Desaster anrichten. Machen Sie sich Notizen und lassen Sie sich die wichtigsten Kontakte geben, beispielsweise von Eltern oder dem Veranstaltungsort, damit Sie Fragen sofort klären können.
Der perfekte JungesellINNENabschied
Den können nur Sie organisieren, weil Sie das Brautpaar sehr gut kennen und am Besten wissen, was ihnen Freude bereitet. Möchte derjenige die klassische Stripshow oder wollte er oder sie schon immer einmal den Kilimandscharo besteigen? Auf jeden Fall sollte der Tag eine Überraschung bleiben und zum unvergesslichen Erlebnis werden. Laden Sie so viele Freunde ein wie möglich und besprechen Sie gemeinsam den Ablauf. Im Team sind Sie stärker – sicher wird der ein- oder andere Ideen beisteuern können, auf die Sie alleine nie gekommen wären.
Trauzeugen bewahren immer den Überblick!
Als Trauzeuge sind Sie Ansprechpartner für die Fragen der Gäste – daher müssen Sie über jedes Detail Bescheid wissen. Wann steigen die Tauben in den Himmel, wann betritt der Überraschungsgast den Saal, wann hält der Brautvater seine Rede? Der beste Ratschlag für Sie als Trauzeugen ist, optimal vorbereitet zu sein. Das nimmt Ihnen die Aufregung vor dem großen Tag und schützt vor Katastrophen. Sprechen Sie alle Gäste persönlich an, ob Sie noch etwas zur Feier beitragen können. Organisieren Sie originelle Fotos des Brautpaares für die Hochzeitszeitung. Denken Sie an alles, woran das Brautpaar in seiner Aufregung nicht denken kann und nehmen Sie ihm zeitaufwendige Arbeiten ab. Eine schlechte Nachricht für alle Trauzeugen: Den Überblick zu behalten, bedeutet auch, nicht übermäßig viel Alkohol zu trinken. Sie können stattdessen das schöne Gefühl genießen, einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben, dass der Hochzeitstag zum schönsten Tag im Leben der Brautleute geworden ist.
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